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Ziele der STOP-Studie

Was sind die Ziele der STOP-Studie?

Einige Kinder und Jugendliche sind durch Vorerkrankungen für Suizidalität prädisponiert. Medikamente, die eingesetzt werden, um medizinische oder psychiatrische Erkrankungen (einige auch mit suizidalen Risiko verbunden) zu behandeln, können bei einem geringen Anteil von Patienten Suizidgedanken oder suizidale Verhaltensweisen verstärken. Ärzte, die Kinder und Jugendliche behandeln, die Patienten selbst und ihre Familien müssen daher mehr über medikamentenbezogene Suizidalität (MRS) wissen.

Ziele

Die STOP-Studie soll auf unterschiedliche Fragen eingehen:

Was sind die besten Möglichkeiten, um MRS zu erkennen und zu überwachen?
Was unterscheidet MRS von Suizidalität im Rahmen der Grunderkrankung?
Welche biologischen, psychosozialen oder krankheitsbedingten Faktoren verursachen bei einigen Patienten ein hohes Risiko für MRS? Für welche Faktoren ist es wahrscheinlich, dass sie für den Patienten protektiv gegenüber MRS sind?

Die Bewertungsmethodik wird in drei klinischen Untersuchungen angewandt werden, um charakteristische Merkmale von medikamentenbezogener Suizidalität (MRS) zu identifizieren: Bei Kindern und Jugendlichen, die ein atypisches Antipsychotikum erhalten; bei Kindern, die Fluoxetin bei Depression erhalten; bei Kinder, die bei Asthma bronchiale mit Montelukast behandelt werden. Diese Medikamente wurden ausgewählt, da sie im Verdacht stehen, mit erhöhter Suizidalität assoziiert zu sein.

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